Nie war ein Schatten
Wolfgang Hambrecht, Sabine Metzger
Die Ausstellung „Nie war ein Schatten“ bringt die Arbeiten zweier Kunstschaffenden zusammen, die seit vielen Jahren eng miteinander verbunden sind und dennoch sehr unterschiedliche malerische Ansätze verfolgen.
Während Wolfgang Hambrecht realistisch und erzählerisch arbeitet und in seinen Bildern Szenen, Figuren und Situationen verdichtet, entwickelt Sabine Metzger eine abstrakte, intuitive und stark prozessorientierte Malerei. Farbe, Geste und Material stehen im Mittelpunkt einer offenen Bildsprache, die sich zwischen Kontrolle und Zufall bewegt.
In der Ausstellung treten diese beiden Positionen nicht als Gegensatz auf, sondern als dialogische Struktur. Die Werke werden gemeinsam im Raum präsentiert und entfalten dort ein dichtes Geflecht aus Beziehungen, Spannungen und atmosphärischen Übergängen.
„Nie war ein Schatten“ versteht Malerei als gemeinsames, aber nicht vereinheitlichtes Feld. Unterschiedliche Bildsprachen treffen aufeinander, überlagern sich und erzeugen neue Wahrnehmungsräume zwischen Erzählung und Abstraktion.
Die Ausstellung lädt dazu ein, Malerei nicht als feste Kategorie zu betrachten, sondern als offenen Prozess, in dem sich Bilder, Bedeutungen und Stimmungen gegenseitig beeinflussen.


